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Neue Studie: Österreicher hören verstärkt auf ihren Bauch

Bauchgefühl dominiert in Beziehungsfragen und Jobentscheidungen

Wenn es um wichtige Entscheidungen geht, hören die Österreicherinnen und Österreicher gerne auf ihren Bauch: Das zeigt eine neue repräsentative Online-Studie zum Thema „Bauchgefühl“, die im Auftrag von Yakult durchgeführt wurde. Rund ein Drittel der Befragten vertrauen heute ihrem Bauchgefühl mehr als noch vor zehn Jahren. Frauen haben hier klar die Nase vorne. Vor allem bei Beziehungs- (57 Prozent) und Jobentscheidungen (42 Prozent) dominiert das Bauchgefühl. Wenn es um Ernährung geht, stützen sich rund ein Drittel der Entscheidungen auf das Gefühl im Bauch. Fragen zum eigenen Sport- und Fitnessverhalten werden ebenfalls von einem Drittel der Befragten aus dem Bauch entschieden – wie bei der Ernährung ist das die größte Gruppe. Bei Gesundheits- und Finanzthemen sind Entscheidungen zu 59 Prozent bzw. 42 Prozent primär von Experten geprägt. Immerhin rund 20 Prozent verlassen sich aber auch hier auf die Stimme ihres Bauchs. Und der Trend hält an: Fast jeder Fünfte ist entschlossen, seinen Bauch in Zukunft noch stärker als „Entscheidungsträger“ zu nützen.

(Wien, 17. Juni 2013) – Eine im März 2013 mit 1.000 Befragten österreichweit durchgeführte Online-Studie hat untersucht, wie wichtig das Bauchgefühl bei Entscheidungen in zentralen Lebensbereichen im Vergleich zu anderen Einflussgrößen ist. Die Studie wurde im Auftrag von Yakult von TNS Info Research Austria durchgeführt. Hinterfragt wurde auch, inwieweit sich die Bedeutung des Bauchgefühls für die Befragten über die letzten Jahre verändert hat und wie es in Zukunft genützt werden wird.

Bauchgefühl wichtiger als vor zehn Jahren – besonders bei Frauen

Im letzten Jahrzehnt kam es bei den Österreicherinnen und Österreichern zu einer starken Veränderung der Wahrnehmung des Bauchgefühls. Die Bedeutung hat im Zehnjahresvergleich deutlich zugelegt: 31 Prozent der Befragten lassen sich heute stärker von ihrem Bauch leiten als vor einer Dekade. Erich Werndl von TNS Info Research: „Die Frauen haben hier eindeutig die Nase vorne. 38 Prozent der Frauen aber nur 24 Prozent der Männer geben an, dass sie ihrem Bauch mehr vertrauen als früher.“ Auch bei jüngeren Personen im Alter zwischen 18 und 34 ist diese Entwicklung stärker spürbar als bei älteren.

Bleibt die Frage, wie die Österreicherinnen und Österreicher das, was sie Bauchgefühl nennen, definieren: Für 62 Prozent ist es eine Kombination aus Körpersignalen und spirituellem Gefühl.

Auch aus wissenschaftlicher Sicht lässt sich das Bauchgefühl erklären. Dazu Univ.-Prof. Dr. Gabriele Moser, Leiterin der wissenschaftlichen Arbeitsgruppe und Ambulanz für gastroenterologische Psychosomatik an der Universitätsklinik für Innere Medizin III, Medizinische Universität Wien: „Vom sogenannten Bauchhirn führen mehr Nervenstränge ins Gehirn als umgekehrt. Diese enden in einem Gehirnteil, der Emotionen hervorruft und erzeugen ein ‚Gefühlsbett’, das uns täglich begleitet. Studien belegen, dass der Bauch mit seinem Nervensystem einen Einfluss auf unsere Motivationen, das Verhalten und Denken inklusive Entscheidungsfindung hat.“

Der Trend zum Bauchgefühl scheint sich auch in Zukunft fortzusetzen: 19 Prozent der Befragten geben an, in Zukunft noch mehr auf ihren Bauch hören zu wollen. Auch hier ist das bei Frauen und jüngeren Personen mit rund einem Viertel wieder besonders ausgeprägt. Hingegen sagen nur 9 Prozent, dass sie in Zukunft stärker auf ihr Bauchgefühl verzichten wollen.

Beziehungen und Job: Der Bauch hat das Sagen

Vor allem in Beziehungs- und Jobentscheidungen dominiert die Intuition. Wenn es um Karriereentscheidungen geht, liegt das Bauchgefühl als Einflussfaktor mit 42 Prozent klar in Führung. Frauen und jüngere Zielgruppen verlassen sich in noch höherem Maß auf ihren Bauch. Die Familie kommt bei 36 Prozent der Befragten zum Zug. Auch in Beziehungsfragen ist das Bauchgefühl eindeutig das ausschlaggebende Kriterium: 57 Prozent der Befragten sehen es als wichtigste Einflussgröße bei Entscheidungen. Das Bauchgefühl liegt hier bei allen Zielgruppen an der Spitze, dennoch sind die Werte bei Frauen und Personen zwischen 35 und 69 Jahren deutlich stärker ausgeprägt als bei jüngeren Menschen.

Ernährung: Bauchgefühl schlägt Experten

In Fragen der Ernährung achten rund ein Drittel (33 Prozent) der Befragten auf ihr Bauchgefühl und richten auch ihre Entscheidung danach aus. Auch Experten sind, vor allem mit zunehmendem Alter der Befragten, entscheidungsrelevant (25 Prozent). Wenngleich das Bauchgefühl am besten abschneidet ist auffällig, dass hier kein Bereich dominiert. Die Verteilung zwischen den Einflussgrößen „Familie“, „Freunde“, „Medien“, „Bauchgefühl“ und „Experten“ ist weitgehend ausgewogen.

Auch bei den Sport- und Fitnessgewohnheiten nimmt der Bauch die Hürde: Den Ausschlag bei Entscheidungen in diesem Bereich gibt mit 33 Prozent das Bauchgefühl, gefolgt von der Expertenmeinung mit 22 Prozent. Am wenigsten verlässt man sich hier auf die Medien (10 Prozent).

Gesundheit und Geld: Sache der Spezialisten

In Gesundheits- und Geldfragen werden die Entscheidungen primär von Experten bestimmt. Immerhin rund 20 Prozent entscheiden aber auch hier aus dem Bauch heraus. Bei der Geldanlage setzen sich in der Entscheidungsfindung die Experten mit 42 Prozent durch. 28 Prozent verlassen sich dabei auf die Familie, bei den Frauen sind es sogar 33 Prozent. Ein ähnliches Bild zeigt sich bei Gesundheitsthemen: Wenn es um Entscheidungen für die eigene Gesundheit geht, dominieren – nicht verwunderlich – mit 59 Prozent klar die Experten. Immerhin rund 20 Prozent treffen ihre Entscheidungen aber auch hier auf Basis ihres Bauchgefühls.

Methode und Studiendesign

CAWI (Computer Assisted Web Interviewing)
Stichprobe
n=1.000 Interviews, repräsentativ für die österreichische Bevölkerung ab 18–69 Jahren hinsichtlich Geschlecht, Alter und Region.

Dies ergibt folgende Zusammensetzung der Stichprobe:

  • 50 Prozent Frauen und 50 Prozent Männer
  • Drei repräsentative Altersgruppen: 31 Prozent von 18–34 Jahren, 39 Prozent von 35–51 Jahren und 30 Prozent von 52–69 Jahren
  • Regionale Verteilung auf fünf Regionen: 20 Prozent Wien, 23 Prozent NÖ/B, 21 Prozent St/K, 17 Prozent OÖ, 19 Prozent S/T/Vbg

Über Yakult

Yakult wurde vor über 75 Jahren vom japanischen Wissenschaftler Dr. Minoru Shirota entwickelt. Mit viel Geduld gelang es ihm, ein Bakterium zu kultivieren – den später nach ihm benannten Lactobacillus casei Shirota. Shirotas Vision war es, die von ihm entdeckten Milchsäurebakterien allen Menschen in einer einfachen, handlichen und preiswerten Form zugänglich zu machen. Als Grundlage sämtlicher Projekte dient die Philosophie des Unternehmens, ganz im Geiste Dr. Shirotas: das Wohl der Gesellschaft im Auge zu behalten und zu fördern. Dabei wird ein ganzheitlicher Ansatz verfolgt: Körperliches, soziales und geistiges Wohlbefinden werden als Einheit angesehen. Mit ausgewählten Aktivitäten engagiert sich Yakult in Österreich für das Wohlergehen unserer Gesellschaft. So unterstützt Yakult das Rote Kreuz immer wieder mit Spendenaktionen und bedankt sich österreichweit bei jedem Blutspender mit einem Fläschchen Yakult. Darüber hinaus fördert Yakult SOS-Kinderdörfer und produktunabhängige Forschungsprojekte im Gesundheitsbereich. Bis 2018 wird Yakult auch den Internationalen Schwimmverbandes „FINA” (Fédération Internationale de Natation) als Sponsor unterstützen. Das Traditionsunternehmen Yakult ist mittlerweile in 32 Ländern aktiv.

Rückfragen


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Tel.: +43 1 212 26 49, E-Mail: cfriese@yakult.at

The Skills Group, Renate Skoff
Tel.: +43 (0)664 337 02 84, E-Mail: skoff@skills.at